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Schandmaul (D)

Info

(en.wikipedia.org)

Schandmaul is a German medieval folk rock band from the Munich area.

As well as using modern instruments such as the bass and electric guitar, the band also utilizes instruments typically used in Medieval folk songs such as the bagpipes, hurdy-gurdy or shawm, to produce their trademark folk rock sound. Schandmaul was nominated two times for the Echo Music Prize and has so far had five albums in the top ten German album charts and three top-ten albums in Austria.

The name 'Schandmaul' translates roughly to 'evil tongue' and refers to their mascot of a grinning skeletal jester.

(de.wikipedia.org)

Schandmaul ist eine deutschsprachige Mittelalter-Folk-Rock-Band aus Gröbenzell bei München.

Die Band verwendet neben den klassischen Instrumenten der Rockmusik (Bass, Schlagzeug, akustische und E-Gitarre) verschiedene Instrumente der mittelalterlichen Musik wie Schalmei, Drehleier, Flöte, Pfeife, Dudelsack, Cister und Laute. Weiterhin gehören typische Folkinstrumente, wie Geige und Akkordeon, zum festen Bestandteil ihrer Musik. Die für den Mittelalter-Rock typische Marktsackpfeife findet dagegen keine Verwendung. Schandmaul sehen sich hauptsächlich vom Folk und Rock beeinflusst, das Mittelalter spielt nach eigenem Bekunden eine eher geringe Rolle.

Die Texte sind in deutscher Sprache verfasst und enthalten zuweilen in Syntax und Wortwahl eine mittelalterliche Färbung. Sie erzählen häufig kleine Geschichten, die zumeist in einer mittelalterlichen Welt eingebettet sind. So kommen Könige, Narren, Spielmannsleute (Der Spielmann), bestimmte Artefakte (Der Talisman) oder Wirtshäuser (Trinklied) in den Texten vor. Die Erzählungen muten in diesen Fällen (z. B. auch durch die Erzählweise) wie Märchen oder Sagen an.

Im Laufe der Bandgeschichte haben sich Musikstil und Text gewandelt. Auf den ersten Alben überwiegen musikalisch mittelalterliche und Folk-Instrumente und die Texte sind fast ausnahmslos von mittelalterlicher Färbung. Auf den neueren Alben finden sich nun vermehrt „härtere“ Klänge, was sich beispielsweise in der Benutzung einer dominanteren E-Gitarre ausdrückt. Zudem lässt sich bei den Texten feststellen, dass das Mittelalter-Motiv nicht mehr so häufig explizit den Mittelpunkt bildet und zuweilen auch sprachlich auf die mittelalterlichen Elemente verzichtet wird. Gerade Letzteres mag auch damit zusammenhängen, dass auf neueren Alben alle Bandmitglieder Texte beigesteuert haben.

Auf dem Album „Unendlich“ von 2014 sind erstmals Textpassagen in anderen Sprachen enthalten; konkret sind das: Die namensgebende Zeile „In Nomine“ (Latein) und die Wiederholung des Refrains im Lied „Der Teufel...“ auf Russisch (beigesteuert von der Band Russkaja) und Englisch (Fiddler’s Green) sowie im „Der Teufel 2.4 Internationale Version 2015“ betitelten Musikvideo zusätzlich auf Spanisch (Random), Finnisch (Dark Sarah), Polnisch (Decision), Französisch (Les Forbans D'Armorique), Italienisch (Merendine), Tschechisch (Interitus) und Schwiizerdütsch (Proelium Mortem).