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She Pleasures Herself (P)

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SPHS is a trio hailing from Lisbon, Portugal who formed in 2016. The band is comprised of David Wolf (from Uni_form/ When The Angels Breathe and Sweet Nico), Producer, Bass, synths and guitars, Nuno Francisco (from Uni_form/Alma Mater Society), on drums and programming and with Nuno Varudo (from Persona Project/The Paper Road) as the lead singer.
SPHS’s music is hard to encompass into a single genre or sound. It draws inspiration from many bands such as: Bauhaus, Depeche Mode, New Order, The Cure, The Sisters of Mercy, etc. The band blends their influences with ever-present electronics (synths and drum machines) in a style most accurately labeled under the term, "darkwave", a style of music reminiscent of the New Wave and Gothic Rock sounds of the 1980s, and post punk...and mix them into a modern and luxurious wave of sonic delight for the dancefloor.

(https://artnoir.ch/she-pleasures-herself-fetish/)

2016 wurden She Pleasures Herself (Abkürzung SPHS) in Lissabon gegründet. Der erste Song „Oceans Of Pleasure“ kam am 14. Juli 2016 auf Bandcamp als Digital Track heraus. Bis im November wurden nochmals zehn Songs auf diese Weise veröffentlicht. Zum Teil entstanden auch Videos dazu. Diese Tracks wurden anfangs Jahr unter dem Titel „Fetish“ auf CD gepresst.

Die zwei Brüder Nuno (DJ Exploding Boy) und David Francisco sind für ARTNOIR Leser_innen nicht ganz Unbekannte: Sie waren Gründungsmitglieder von Uni_Form.

Der treibende Takt und die pulsierende Noise von „Time“ stehen in Disharmonie zur Gesang/Gitarrenspiel Kombination und ist etwas gewöhnungsbedürftig. Auch „Crime“ hat einen Anstrich davon, aber die tiefe Stimme von Nuno Varudo kommt besser zur Geltung, wie beim Vorgänger. „Fake“ hat eine druckvolle Synthesizer Hookline, es entsteht ein rauer Post-Punk Song mit Power und Biss.

Mit „Dance With Her“ bedienen She Pleasures Herself die düsteren Dancefloors: Der Song ist eingängig und das druckvolle Bassspiel mit den fulminanten Gitarren Licks wird die tanzende Grufti-Schar entzücken. Das Cover von „I Can´t Live In A Livingroom“ ist etwas langsamer und klingt geschliffener wie das Original von Red Zebra. Der Gitarrensound im Grundthema von „Oceans Of Pleasure“ ist schwermütig und verleiht dem Song Raffinesse und Anmut.

„Touch“ eine eindrückliche Post-Punk Komposition, bei der die klagende Lead-Gitarre und der verfremdete Gesang im Mittelpunkt stehen. Elektrolastig, einen hämmernden Takt und eine simple Hookline sind drei herausragende Eigenschaften von „Use You In Pogo“. Bei „The End“ fällt die dumpfe Abmischung von dem Drum Pattern und der rohe, leicht verzerrte Klang der elektronischen Bassline auf.

Das Debütalbum „Fetish“ von She Pleasures Herself ist ein Schmuckstück und hat mich auf der ganzen Linie überzeugt. Gut möglich, dass schon in der ersten Januarwoche eines meiner Top Five Album 2017 veröffentlicht wurde.

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