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Tanzwut (D)

Info

(facebook)

The Medieval-Industrial-Rockers from Berlin are well-known for their extravagant, energetic and very danceable music, which never makes it easy for the listeners to compare it to one of the ordinary music styles.

It all started with experimental Electro-Industrial ("Tanzwut" - 1999), then there was more Rock and melody ("Im Labyrinth der Sinne" - 2000), in order to show with elements from Ska to Metal that there are no limits that can't be passed ("Ihr wolltet Spaß" - 2003). Followed by their last piece of work ("Schattenreiter" - 2006) which leads the listeners into an adventurous interplay of forces: noisy Industrial Metal and booming breakbeats together with Rock'n'Roll and Punk parts, seasoned with pinches of classical music. And, of course, there are always the catchy bagpipes (- built in their own workshop -) which create the bands own characteristical sound.

Even more the band definitely knows how to impress the audience at their fulminant live performances. A cleverly devised stage setting, self-created live-outfits, unique instruments and a fantastic choreography combined with the rousing music make Tanzwut shows sudorific, extraordinary and unforgettable.

(de.wikipedia.org)

Tanzwut ist eine 1997 in Berlin gegründete Mittelalter-Rock-Band.

Musik

Auf den ersten vier Studioalben sind die Mittelalter-Elemente bis auf den Dudelsack stark reduziert. Stattdessen stehen Elemente der Neuen Deutschen Härte im Vordergrund. Mit tief gesungenen deutschen Texten, Elementen des Electro und ausgeprägten Riffing liegen diese Alben nah am Genre Neue Deutsche Härte.

Das nach der Trennung von Corvus Corax und Tanzwut 2011 veröffentlichte Album Morus et Diabolus ist ein akustisches Mittelalteralbum. Die Musiker treten nach der Trennung der beiden früher eng miteinander verbundenen Gruppen unter dem Namen Tanzwut auch als Mittelalterband auf. Die Wurzeln fast aller Bandmitglieder liegen zum Teil schon seit mehr als 25 Jahren in der Musik der Mittelalterszene.

Auf dem Album Weiße Nächte wurde stark auf elektronische Elemente verzichtet, stattdessen sind die Dudelsäcke in den Vordergrund gerückt. Damit steht das Album dem Mittelalterrock deutlich näher als die ersten Alben.

Texte

Die Texte sind in modernem Deutsch verfasst. Das Debütalbum Tanzwut enthielt vereinzelte Anspielungen auf mittelalterliche Texte sowie die Musik der Mittelalterszene. So bezieht sich das Lied Exkremento kritisch auf die Mittelalterrock-Band In Extremo. Die Strophen des Lieds Auferstehung setzen sich in Teilen aus einer neuhochdeutschen Übersetzung des althochdeutschen zweiten Merseburger Zauberspruchs zusammen. Der Refrain ist die erste Strophe des ersten Merseburger Zauberspruchs in Althochdeutsch.

In den weiteren Texten geht es vorrangig um Emotionen, primär die Liebe, zwischenmenschliche Beziehungen sowie Feste und Feiern. Mittelalterliche Elemente sind kaum zu finden.

Image und Auftreten

Bei Liveauftritten setzt die Band auf fulminante Bühnenshows. Dabei spielt neben aufwendigen Outfits und Choreographien auch das Bandmitglied Teufel eine Rolle, der mit seinem kahlrasierten Schädel mit den zu Hörnern aufgestellten roten Haarbüscheln als optischer Mittelpunkt der Band dient.