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Pouppée Fabrikk (S)

Info

(en.wikipedia.org)

Pouppée Fabrikk is a Swedish EBM band, started in 1988 by Henrik Björkk and Leif Holm, who both hail from Karlskoga.

Initially, the music of Pouppée Fabrikk (PF) borrowed heavily from minimalistic electronic acts such as Deutsch Amerikanische Freundschaft and Nitzer Ebb, but with the addition of Jouni Olilla and Jonas Aneheim on guitar PF moved towards a more Die Krupps-style electronic/metal mix. The "Your Pain - Our Gain" CD was meant to be released in 1996, but due to differences in opinion between the band and the record company (Energy Rekords) it was delayed until 1999. In 1996 the band decided to take a break and PF was put on hold and the band members worked on various solo projects.

In 2000 the band re-united for a gig at the Tinitus Electronic Festival and announced that they were making a comeback and returning to their roots. They released a four track mini CD entitled "Elite Electronics". A year later though, both Jouni and Henrik left the band to concentrate on their respective solo careers. PF disbanded shortly afterwards. After seven years of absence from the scene the band re-united in 2009, Christian R filling the place of former member Jouni Ollila. In October 2010, they once again re-united for a gig; this time at Bodyfest on Fryshuset.

(http://www.klangwelt-info.de/2013/05/review-pouppee-fabrikk-the-dirt/)

Sie wollen es dreckig und Ihr bekommt es schmutzig. Die schwedischen EBM-Hünen Pouppée Fabrikk schreiben mit dem neuen Album The Dirt ihre eigene Geschichte fort. Über 20 Jahre nachdem das damalige Duo seine letzten Body-Nummern in die Welt schrie. Ein derbes Werk mit klarer Botschaft und expliziten Reminiszenzen.

Pouppée Fabrikk – The Dirt

Pouppée Fabrikk erarbeiteten sich Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre im Electronic Body Music Genre in recht kurzer Zeit einen Legendenstatus. Das kompromisslose Schaffen von Frontmann Henrik Björkk und Sequenzer-Antreiber Leif Holm forderte die elektronisch orientierte Meute bis zum Äußersten heraus.

Immer eine Nummer härter und derber als die damaligen Vorbilder DAF und Nitzer Ebb. Nach zwei Alben, einigen Maxis und der Compilation Crusader legten die Schweden ab ca. 1994 einen Schwenk Richtung Metal hin. Und der sorgte für Kontroversen, gefolgt von nachlassender Aktivität und Umbesetzungen. Eiszeit, Endzeit?

Elite Electronics ließ Anfang des Jahrtausends in seiner ursprünglichen Machart aufhorchen, wenige Auftritte folgten, dann erneut Pause.

Plötzlich verstärkte Livepräsenz: Bärenstarke und von den Fans gefeierte Auftritte (u.a. beim Bodyfest oder beim Familientreffen 2012) katapultierten die Band in den letzten Jahren zurück in die erwartungsvolle Szene.
Album folgt gefeierten Liveauftritten

Dann endlich die wutschnaubende Rückkehr mit einem neuen Album im vor ruppigen EBM-Releases (Spetsnaz, Container 90, Orange Sector) nur so wimmelnden Frühling 2013.

The Dirt zeigt sich als reinigendes Gewitter, aufgeladen mit kompromisslosem, bedrohlichen Sound – und mit vielen Referenzen an die guten (alten) Tage.

Pouppeé Fabrikk sind unterwegs in einer Mission: Bringt den rauen Spirit zurück in die Szene, sucht die Inspiration, Ihr werdet sie nicht in weichgespülter Anpassung finden – so ihre Herausforderung an die vielen redundanten Düsterclub-Bands mit ihren ausgeleierten Voiceffekten.
Electronic Kropp Music (EKM) mit Leidenschaft

The Dirt knallt bedrohlich, organisch und dennoch mechanisch wie zu besten Pouppée Fabrikk Zeiten. Es ist, als wären sie nie weg gewesen. Die hünenhaften Schweden haben alte, fast verschollene Songs neu aufbereitet und sie mit neuen Adrenalinstößen kombiniert.

Dass zwischen diesen Songs teilweise über 20 Jahre liegen, hört man nicht, Pouppée Fabrikk liefern ein elektronisch-kompaktes Krawallpaket ab. Klar definiert, was sie wollen: EBM. Pur. Mit Attitüde.

Der Titel The Dirt spiegelt die vergleichsweise raue Produktion der klar konstruierten Nummern wider, im Charakter bisweilen sogar etwas krachig-scheppernd. Diese Herangehensweise unterscheidet Pouppée Fabrikk von ihren geschätzten Kollegen wie etwa Spetsnaz oder Autodafeh.

Die hackenden Sequenzen weisen den bandtypischen leicht schrägen Unterton auf. Stil vor Perfektion. Markerschütternd die derben Vocals mit dem fanatischen, mitunter nahezu paranoiden Unterton. Geliebt von den Fans fordern sie das gestiefelte Volk zum wilden Tanz heraus. [...]