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Placebo Effect (D)

Info

(last.fm) Placebo Effect is a German Dark Electro band.

The band was formed in the late 1980s by Axel Machens, Christoph Kunze, and Achim Windel. They have an early EBM sound which has been credited as the inspiration of several other industrial bands like Front Line Assembly.

In 1995, Placebo Effect parted ways, but Machens has teamed up with Ecki Stieg to form the side project “Accessories” and cut an album entitled Vendetta.

In 1999, Machens also performed his own solo-side project called “Breathe” and cut The Laughing Dolls EP and several single mixes. Breathe live performances also consist of keyboardists Sascha Garthof and Daniel Sachse, and drummer Nick Zärban.

(de.wikipedia.org) Placebo Effect war eine deutsche Band, die 1989 in Duderstadt gegründet wurde. Ihr kommt, neben Bands wie yelworC und Trial, eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung des Dark Electro in Deutschland zu. Bekannt wurde die Gruppe insbesondere durch die Hits Move und Slashed Open, sowie das Stück Gallery of Pain, das mit einem Sample aus Bernard Herrmanns Psycho-Soundtrack eingeleitet wird.

Inhalte und Auftreten

Placebo Effect zeigten auf ihren frühen Auftritten Splatter- und Gore-Videos, trugen medizinische Berufskleidung und hantierten mit Schädeln, Kruzifixen, deformierten Kunststoffpuppen, Fleisch und Kunstblut, sowie Gebrauchs- und Industriegegenständen wie Stahltonnen und Winkelschleifern. Die Texte handelten zumeist von Tod und apokalyptischen Szenarien. Aufgrund der Thematisierung von Gewalt und Wahnsinn sah sich die Band wiederholt mit dem Vorwurf der Gewaltverherrlichung konfrontiert. Die Bühnenshows und die Identifikation mit Horrorthematiken wurden seitens der Presse zum Teil stark kritisiert und als geschmacklos und verstörend empfunden, andererseits jedoch auch belächelt und als exzessiv und affektiert wahrgenommen. So äußerte bspw. ein Mitarbeiter der Musikzeitschrift Hysterika nach einem Auftritt auf dem ersten „Danse Macabre Festival“ in Ulm im Januar 1992 überrascht:

„„Passend zu ihren Brachialsounds zeigten sie Brachialvideos. Dass die Musiker bei den Proben nicht fortwährend selbst kotzen mussten, hat viele verwundert.““
– Hysterika Musikmagazin, Frühjahr 1992

Die Band fühlte sich missverstanden und fasste nach Veröffentlichung des Minialbums „Slashed Open“ den Entschluss, sich von ihrem Image und der „drastischen Darstellung von Gewalt“ zu lösen. Für die nachfolgenden Auftritte zum 1994er Studioalbum „Manipulated Mind Control“ arbeiteten Placebo Effect mit dem Leipziger Fotografen und Dia-Künstler Hagen Steffen zusammen. Konzeptionell widmet sich das Album der „Manipulation der Sinne“ (bspw. durch den Einsatz von Plazebos).