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Christian Death (USA)

Info

(last.fm) Christian Death is an American deathrock band formed in Los Angeles, California in 1979. The band was fronted and founded by Rozz Williams and featured guitarist Rikk Agnew. Christian Death is most notable for their album Only Theatre of Pain, which was a major event in the birth of the Goth and Deathrock subculture within the United States and beyond.

After many line up changes, at one point during the 1990s there were two bands with the name Christian Death. One featured Williams, and the other featured Valor Kand. Kand has been the lead guitarist since the second album “Catastrophe Ballet”, and later became lead vocalist as well. [...]

(de.wikipedia.org) Christian Death ist eine Death-Rock-Band aus dem Westen der USA.

Christian Death wurde 1979 in Los Angeles von Roger Allen Painter alias Rozz Williams († 1998) gegründet. Der Bandname war als ironische Anlehnung an Christian Dior gedacht. Die Band löste sich bereits 1981 wieder auf, reformierte sich jedoch im selben Jahr mit den neuen Bandmitgliedern James McGearty, George Belanger und Rikk Agnew. 1984 wurde Valor Kand von Pompeii 99 auf Christian Death aufmerksam, was zur Folge hatte, dass dieser kurz darauf zusammen mit David Glass und Gitane Demone (beide ebenfalls Pompeii 99) bei der Band einstieg.

Wegen bandinterner Streitigkeiten und Problemen mit Williams’ Drogensucht verließ dieser die Band, deren Kopf nun Valor wurde. Valor erwarb die Namensrechte. Die bei Christian Death anfangs präsente düstere Post-Punk-Variante die in Amerika, wie auch einige andere Stile unter dem Name Death-Rock geläufig war, spielte Christian Death unter Rozz Williams einschließlich bis etwa 1984. Hierbei spielten Christian Death im Gegensatz zu anderen Bands die ebenfalls dem Death-Rock zugeschrieben wurden, wie z. B. 45 Grave, einen deutlich vom Gothic Rock und Gothic-Punk beeinflussten Stil. Später nahmen Christian Death die Anteile des Punk zurück und spielten spätestens ab Ashes und teilweise schon auf Catastrophe Ballet eine Variante des Gothic Rock die auch als Archetyp des American Gothic bezeichnet wurde. Mit der Veröffentlichung von Sex, Drugs and Jesus Christ unter der Leitung von Valor Kand änderte sich der Stil von Christian Death. Die Band nahm verstärkt Elemente des Alternative Metal auf und distanzierte sich zunehmend vom Death Rock. Zudem änderte sich die nach außen kommunizierte Bedeutung des Namens Christian Death: “For sin and sacrifice we must die a christian death.” Fortan war ein großer Teil der Gemeinde der Christian-Death-Fans in zwei Lager geteilt: Rozz- und Valor-Fans. Rozz Williams veröffentlichte nach einer gewissen Zeit auf dem Cleopatra-Label zahlreiche CDs unter dem Namen Christian Death, allerdings mit dem Zusatz „feat. Rozz Williams“. Dazu zählen Neubearbeitungen alter Christian-Death-Songs wie auf The Iron Mask (1992). Invocations (1993) ist eine Sammlung von Live-Aufnahmen mit teilweise sehr schlechtem Sound aus den Jahren 1981 und 1982, einer Aufnahme von David Bowies Dodo aus dem Jahre 1989, als Rozz Williams schon gar nicht mehr Mitglied bei Christian Death war (Es handelt sich also höchstwahrscheinlich um die Aufnahme eines seiner Soloprojekte.), sowie in klanglicher Hinsicht annehmbaren Demo-Aufnahmen aus den Jahren 1983 und 1985. Der weitaus größte Teil dieser Alben besteht aus älterem Material oder neu aufgenommenen Versionen älterer Songs. Trotzdem oder gerade deshalb ist das Album Invocations unter alten Christian-Death-Fans recht beliebt, da es den Charme aus den Anfangstagen der Band wiederbelebt, insbesondere den außergewöhnlichen, exaltierten Gesangsstil von Rozz Williams, der teilweise gewollt schief die Texte weniger singt, als vielmehr schreiend herausklagt. Es folgten komplett neue Alben unter dem Signet "Christian Death feat. Rozz Williams", wie The Path of Sorrows (1993) oder The Rage of Angels (1994). Auf letzterem befand sich mit Panic in Detroit eine Coverversion eines alten David-Bowie-Songs, die später von verschiedenen Künstlern remixed wurde, was wiederum als Compilation unter dem Titel Death in Detroit ebenfalls auf dem Cleopatra-Label veröffentlicht wurde.

Beachtung fand die Band nicht nur wegen ihrer Musik, sondern auch aufgrund der damit verbundenen – provokativen – politischen und anti-religiösen Äußerungen.