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Minuit Machine (F)

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(facebook) Minuit Machine, a synth wave band based in Paris, is the association of Hélène de Thoury’s electronic melodies and Amandine Stioui’s vocals.

The project was born in Hélène's mind in June 2013. After composing a few songs during the summer, in September she met Amandine and fell in love with her voice. Together, they re-leased their first EP called Blue Moon in October 2013. The sound of the french duo, based on powerful electronic drums and the accumulation of dark synth lines and deep vocals, is a mix between all their inspirations that range from minimal wave to electronic rock.

Their debut album « Live & Destroy » has been released by established french label Desire on the 6th of october 2014.

It talks about life, love, self-destruction and fear, all the struggles we encounter one day or another, all the doubts and darkness that can sometimes bring us down. And the idea that our worst enemy could be our own mind.

Hélène and Amandine just finished their first european « Live & Destroy » tour and are now working on a new album. They are also planning their future Spring tour.

(http://www.art-noir.ch/art-noir/minuit-machine-live-destroy.htm) Das Projekt Minuit Machine wurde von Hélène im Sommer 2013 ins Leben gerufen. Sie komponierte einige Track und traf im September die Sängerin Amandine. Schon einen Monat später veröffentlichte das Duo ihre Debüt-EP „Blue Moon“. Rund 12 Monate später stand ihr erster Longplayer „Live & Destroy“ online zu Verfügung. Bei Desire Records erschien das Album zudem als trendige Vinyl-Ausgabe.

Am Anfang von „Love Is God“ dominiert eine einfache, üppige Bassline, traurige Synthesizer-Strings fliessen dazu und die Stimme von Amandine hallt durch den Song. Der Start von „Ego“ ist ein elektronisches Arpeggio, der minimale Rhythmus aus der Drumbox und mächtigen Strings bilden den Boden. Zum Teil klingt der Gesang etwas abgehackt, aber er passt harmonisch in die Komposition. Ein schnelleres Tempo schlägt „Comedown“ an und ich mag den leidenschaftlichen Gesang im Refrain.

Es ist bemerkenswert wie Minuit Machine in ihren Song innerhalb von Sekunden eine Atmosphäre schaffen, die einen abtauchen lässt. Zum Beispiel: Der Anfang von „Midnight Love“ erinnert mich an den Film „Das Boot“ aus dem Jahre 1981. Bei „Alienation“ kommt mir das Album „City“ von dem englischen Frauentrio Client in den Sinn. Mit „Sabotage“ liefert das Duo einen Dark Wave Track in einem düster-scharmanten Kleid ab.

Der Sprechgesang bei „Toi et moi n’existe plus“ wirkt kalt, aber die verletzte Seele schimmert durch das Eis. Auch aufgewühlt ist die Komposition von „Apologies“. Der synthetische Beat mit Ecken und Kanten unterstreicht den opulenten Sound. Der letzte Song „Agoraphobia (Album Version)“ ist wieder etwas zugänglicher, hier zeigt Hélène nochmals ihr aussergewöhnliches Talent, als Komponistin im Umgang mit Arrangement von Sounds.