Facebook profile picture

Zombiesuckers (S)

Info

(official homepage) From the bottomless pit of monsters they came, climbing up to the surface of earth at August 2007. They've been through a lot, they lost a lot of blood along the way forming what is now an extremely deadly combination of killer machines. With Alex E. Cute on vocals, Captain Morgue and ZZ on guitars, Crippler on the bass, Six Feet Unders on drums and the villain known as Dr. B. Careless on the percussion and sampler they form Sweden’s scariest horrormachine known as Zombiesuckers.

With the urge to play fierce and powerful horrorpunk they set their goal to conquer, scare and entertain the citizen of this planet. With a plan to fright, bite and fight their way to the top they create music with a lot of attitude, horror and large sense of humour making it a great combination of what any ear should expose itself to.

But beware, some people say their songs are so awesome they kill you while you sleep. So remember, only a headshot kills a zombie.

(http://www.labellos.de/veroeffentlichungen/zombiesuckers-tales-from-the-undead.html) Zombiesuckers: "Tales From The Undead"

"The Nightmare Begins" leitet mit düsteren Keyboardklängen das Debüt-Album der schwedischen Horrorpunks ein. Anschließend rüttelt "Attack Of The Cenobites" gleich mal kräftig am Sarg. Die Drums drücken und die beiden Gitarren sägen sich durch den Song, der allerdings das Gaspedal nicht bis zum Bodenblech durchtritt. Unterschwellig scheinen morbide Keyboardklänge durch, die im Laufe des Albums noch öfter, wie in "My Darling Zombified", zu hören sind. Spätestens mit Einsatz des Gesangs wird dabei klar, dass es sich hier nicht um eine Band handelt, die zwanghaft Glen Danzig huldigen will. Von Rippers Vocals klingen wesentlich dreckiger und räudiger, erinnern in manchen Passagen gar an Cronos von Venom. "Frankenstein" geht in dieselbe Richtung. Wiederum sehr rifforientiert, hat die musikalische Darbietung durch die zwei Gitarren eine leichte Metalkante.

"Zombie Frenzy At Prom Night" beweist dann, dass man keine saubere Musicalstimme braucht, um eine eingängige Hookline zu singen. Das Lied bleibt trotz seiner Geschwindigkeit aufgrund des Chorus gleich im Ohr hängen. Wiederum schwingen unter der wuchtigen Soundoberfläche angenehme Keyboardklänge mit. Mit "Graveyard A-Go-Go" gibt es ein sehr schnelles und direktes Stück, das leicht trashig ist. Mit einem Sample aus Halloween II wird "The Boogeyman" eingeleitet. Das Lied selbst hat ein rhythmisches Fundament aus einem einfachen Drumbeat und fettem Riffing und stampft einem breitbeinig aus den Boxen entgegen. Anschließend wird mit "Fear The Dead" die Geschwindigkeit noch mal kräftig angezogen. Dabei setzen die Zombiesuckers mit "Tales Of The Undead" nicht so sehr auf Melodien, sondern auf die Wucht purer Riffs, die teilweise angenehm von den Keyboardeinsprengseln kontrastiert werden. Dass dieses Prinzip durch die zwölf Songs nicht langweilig wird, haben die Zombiesuckers ihrem Songwriting, welches auf überflüssige Spielereien verzichtet, zuzuschreiben. Die meisten Songs sind dadurch schnörkellos auf den Punkt gespielt. Wo in anderen Fällen ein Break fehlt, dient es hier eher dem Zweck. So gehen die Songs zumeist relativ schnell ins Ohr, denn trotz der rauen Vocals sind die Gesangslinien eingängig. Allerdings können durch den ähnlichen Aufbau der einzelnen Songs nicht alle überzeugen, so z.B. "Blooderific", der in der Gleichförmigkeit untergeht. Etwas mehr Abwechslungsreichtum wäre demnach für die Zukunft eine Option. Ansonsten ist der Sound der Zombiesuckers auf "Tales From The Undead" eine ziemlich eigenständige Mischung, irgendwo in der Schnittmenge aus Miguel And The Living Dead, Calabrese und The Crimson Ghosts mit einem Schuss Metal. Das auf 300 Stück limitierte Digipack wartet zudem noch mit einem Hiddentrack, einer Garage Country-Version von "Zombie Frenzy At Prom Night", auf.