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Drangsal (D)

Info

(http://www.bostonsurvivalguide.net/wordpress/2016/02/introducing-drangsal/)
Would you care to join us in a little 1980’s style ear candy? We’re not typically the sort of publication that likes comparing bands to other bands, but for German one-man-band, indie artist and producer Drangsal, his influences are quite obvious, in a most respectful and delicious way. So let’s just say that if you enjoy bands like The Cure, Joy Division and Depeche Mode, we have a very new artist to highly recommend. His debut album is called Harieschaim, and it comes out on April 22 on Caroline International. For now, enjoy the lead single, “Allan Align.”

Drangsal (a.k.a. Max Gruber) is now based in Berlin, but he was born in a small town once known as Herxheim (now Harieschaim). It was a place used for ancient ritual, where mass graves were found in an 1996 excavation. The inhabitants were believed to be part of a skull cult that engaged in ritual cannibalism. A proud heritage if I ever heard of one. This is not to say that his music is necessarily morose, but it’s certainly something interesting to keep in mind as you listen.

In recent times, Gruber’s father was a pub owner who recorded mixtapes to play in his establishment, providing his son with his earliest musical introduction. The young boy became enamored with English music, MTV, Marilyn Manson — and ended up leaving his quiet town to seek his musical fortune. After travels through Landau, Mannheim and Leipzig, he ended up in Berlin, meeting up with musical comrades such as producer Markus Ganter, and then set out to work on his debut album. There is some darkness inside him, an abyss, but he turns the pain into expressive music.

“If I told people on the street about what’s going on inside me, I’d have issues — but when I sing about it, it makes people dance. And at the end of the day I’d rather give them something to be happy about than something that harms them. It’s as if I put all the bad stuff into a tube and what comes out on the other end is something that people like — that seems like a nice thought to me.”

(https://de.wikipedia.org/wiki/Drangsal_%28Musiker%29)
Drangsal ist der Künstlername des deutschen Musikers und und Sängers Max Gruber (* 4. August 1993 in Herxheim). Seine Musik zeigt Einflüsse aus verschiedenen Genres, unter anderem New Wave, Post-Punk und Indie-Pop.
Leben

Max Gruber wuchs in Herxheim bei Landau auf. Dadurch, dass er als Kleinkind viel Zeit damit verbrachte, den amerikanischen Fernsehsender MTV zu schauen, lernte er Englisch. Er brachte sich das Spielen sämtlicher Instrumente autodidaktisch bei. Gruber ist mit der Band Sizarr befreundet, die aus dem von Herxheim nicht weit entfernten Landau stammt. In seiner Jugend erfuhr er große Inspiration durch Marilyn Manson. In seinem eher konservativ eingstellten Heimatort fiel er auf und eckte an. Mit seinem 18. Lebensjahr zog Gruber nach Berlin, fühlte sich aber von der Größe der Stadt überfordert und zog mit Sizarr-Sänger Fabian Altstötter für ein Jahr lang nach Leipzig. Inzwischen ist er wieder wohnhaft in Berlin.

Der Künstlername Drangsal wurde vom Namen eines Landauer Bestattungshauses inspiriert.

September 2013 veröffentlichte Drangsal auf Soundcloud Demoaufnahmen zu den Liedern Wolpertinger und Allan Align.

Im Januar 2016 trat er mit Live-Besetzung (bestehend aus Sam Segarra, Tim Roth und Christoph Kuhn) im Vorprogramm bei Kraftklub auf.

Das Musikvideo zu Allan Align erregte Aufmerksamkeit in den Medien, da Jenny Elvers eine Hauptrolle darin spielt. Textlich beeinflusst wurde das Lied durch George Batailles Geschichte des Auges.

Zum Record Store Day 2016 veröffentlichte er eine streng limitierte 7" Vinyl mit den Liedern Will Ich Nur Dich, Zur Blauen Stunde und Hinterkaifeck (All Diese Gewalt Remix). Er stellte diese für sechs Tage lang zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Am 22. April 2016 erschien sein Debütalbum Harieschaim, welches nach dem veralteten Namen seines Geburtsortes Herxheim benannt ist. Gruber produzierte es zusammen mit Markus Ganter, welcher unter anderem schon mit den Künstlern Casper, Tocotronic und Sizarr zusammenarbeitete. Ein Lied dieses Albums ist nach dem Ort Hinterkaifeck benannt, welcher Tatort eines Mehrfachmordes an Ahnen Grubers war.

Im Sommer 2016 wird Drangsal mit Live-Besetzung auf mehreren Musikfestivals in Deutschland auftreten. Für Herbst 2016 ist eine Headliner-Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz angekündigt.
Musikstil und Image

Drangsals Musik ist an den Synth-Pop der 1980er Jahre angelehnt. Vergleichsgrößen sind unter anderem Depeche Mode und The Cure. Der Musiker selbst gibt an von The B-52s, Tuxedomoon, Prefab Sprout und The Smiths inspiriert worden zu sein. Laut eigener Aussage versucht der junge Musiker sich ein böseres Image zuzulegen und sich selbst zu mystifizieren. So behauptete er im Interview mit dem Musikexpress, er würde immer mal wieder versuchen, „der Fler des deutschen Indiepops“ zu werden.